Klosterruinen Lindow (Mark)

Am Wutzsee gelegen wurde um 1230 von den Grafen Arnstein als Besitzer der Herrschaft Ruppin das Kloster in Lindow als Zisterzienserinnenkloster gegründet. Mit dem Tod des letzten Grafen von Lindow-Ruppin fiel das Kloster 1524 an die Mark Brandenburg. Zu dieser Zeit zählte es zu den reichsten Klöstern der Mark. Zu seinen Besitzungen gehörten 90.000 Morgen Land, 18 Dörfer, 20 wüste Feldmarken, neun Wassermühlen, mehrere Fischteiche und Seen, unter anderem der Große Stechlinsee. Ab 1542 nutzte man das Kloster als evangelisches Damenstift. Kaiserliche Truppen zerstörten die Anlage im Dreißigjährigen Krieg. Zurück blieben die Ruinen der alten Klostergebäude, die nun von einer Parkanlage umgeben sind. Und weit der Klosterruinen steht die „Nonne vom Wutzsee“. Die zwei Meter hohe und fast 1.500 Kilogramm schwere Granit-Statue soll die Nonne Amelie abbilden, die einst geflohen sein soll, da sie das Leben hinter den Klostermauern nicht mehr ertragen habe.

www.lindow-mark.de