Franziskanerkloster Kyritz

In der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts entstand in Kyritz das Franziskanerkloster St. Johannis als vierflügelige Anlage mit turmloser Kirche. Markgräfliche Amtsträger, aber auch wohlhabende Bürger, zählten zu den Förderern des Klosters. 1541 wurde es aufgehoben. Im 17. Jahrhundert diente die Klosterkirche als Stadt- und anschließend als Garnisionskirche. Nach dem Teilabriss der Klosteranlage zu Beginn des 18. Jahrhunderts wurde die Kirche Ende des 18. Jahrhunderts bis auf den erhaltenen Teil der nördlichen Längswand abgebrochen. Einzig der Klausurflügel überdauerte die Zeit. Teile der Nordwand, des Kirchenschiffs mit dem Pfortenhaus, der Gartenpavillion sowie die Stadt- und Klostermauer wurden 2013/14 saniert. Heute finden im Garten der leer stehenden Klosteranlagen verschiedene Kulturveranstaltungen statt.

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