Dom St. Marien Havelberg

Oberhalb der Havelberger Stadtinsel ist der Dom St. Marien schon von Weitem zu sehen. Der ab 11449/1150 erbaute und 1170 durch Bischof Wichmann von Magdeburg geweihte Dom ist eine flach gedeckte dreischiffige Basilika mit Kreuzrippengewölbe. Der untere Teil des Doms ist aus Naturstein gemauert. Im 12. Jahrhundert wurde er mit Backstein aufgestockt. Von dem einst romanischen Bauwerk blieben nach einem Brand im Jahr 1279 nur die Außenwände, die romanischen Pfeiler mit ihren Rundbögen und der Turm stehen. Während des Wiederaufbaus erhielt das Kirchenschiff ein gotisches Mauerwerk und Kreuzgewölbe. Der Ostflügel als ältester Teil der Klosteranlage zählt zu den ältesten romanischen Backsteinbauten in Norddeutschland. Der südliche Teil der Klosteranlage beherbergt den heutigen Paradiessaal, der unter anderem für musikalische Veranstaltungen und Vorträge genutzt wird. Im Obergeschoss befindet sich das Prignitz-Museum mit Ausstellungen zur Dom- und Stadtgeschichte sowie Siedlungsgeschichte Region.
Der Havelberger Dom ist eine Station auf der Nordroute der Romanik.

www.havelberg-dom.de

Öffnungszeiten

April bis Oktober
Montag bis Samstag: 10 – 18 Uhr
Sonntag und an Feiertagen: 12 – 18 Uhr

November bis März
Mittwoch bis Samstag: 10 – 16 Uhr
Sonntag und an Feiertagen: 12 – 16 Uhr